Gyarmat, Königreich Ungarn, derzeit Ungarn — 27. März 1920
Sterbedaten:
Székesfehérvár, Ungarn — 8. Mai 2005
Konfession:
Römisch-katholisch
Kirchlicher Status:
ordensgebunden
Diözese / Orden:
verbita (Societas Verbi Divini)
Weihegrad:
Priester
Eintritt ins Ordensleben:
1939
Priesterweihe:
1946
Biographische Daten
Er besuchte die Grundschule in Gyarmat und begann 1931 sein Gymnasium am Benediktinergymnasium in Pápa; in der zweiten Klasse wechselte er an das Benediktinergymnasium in Kőszeg. 1939 trat er in den Verbitenorden ein und absolvierte sein Studium in Mödling bei Wien an der Ordenshochschule. Ab 1941 war er Schüler am Pázmáneum, ab 1943 studierte er in Szeged und war dort Hilfskanoniker an der Gelübdekirche. Nebenbei erlernte er den Beruf des Militärseelsorgers sowie den des Buchhalters. 1945 ging er zum Studium nach Österreich, 1946 wurde er zum Priester geweiht. Er wurde mehrfach von den Staatssicherheitsbehörden vorgeladen, 1951 wurde ihm die Erlaubnis zur Religionsunterrichtserteilung entzogen. 1956 war er Mitglied des Nationalen Revolutionsrats sowie des Revolutionsrats von Győr in Transdanubien. Am 13. November 1956 verließ er das Land. 1971 gründete er mit fünf Kirchengemeinden den Ungarischen Katholischen Verband in Argentinien. 1979 gründete er in Buenos Aires das Mindszentynum. In zahlreichen Büchern stellte er die Kodály-Methode vor, organisierte viele Konzerte und komponierte ein Messoratorium. Er wirkte als Missionar in ganz Argentinien. Aufgrund seiner schweren Diabeteserkrankung kehrte er 1996 nach Ungarn zurück.
Dienstorte im Heimatland
Von
Bis
Ort
Land
Kirche / Institution
Funktion
1947
—
Kiskunfélegyháza
Ungarn
Verwalter und Lehrer am Missionsseminar St. Stephan sowie Religionslehrer an der staatlichen Lehrerbildungsanstalt und Lehrer an der Kantorschule
1952
1956
Kőszeg
Ungarn
Leiter des Symphonieorchesters von Kőszeg, Chorleiter des Kirchenchors
1996
2004
Kőszeg
Ungarn
im Ruhestand
2004
2005
Székesfehérvár
Ungarn
im Krankenstand
Dienstorte im Ausland
Von
Bis
Ort
Land
Kirche / Institution
Funktion
1956
—
Österreich
Leiter des Missionshauses Sankt Daniel – Flüchtlingsheim, Lagergeistlicher
1957
—
Apostoles
Argentína
Pfarrer
1958
1996
Plántanos
Argentína,
Hilfspfarrer, ungarischer Pfarrer, ab 1971 ungarischer Hauptpfarrer in Argentinien, anschließend in Buenos Aires, Argentinien, am Ungarischen Institut der englischen Damen
Literarische Tätigkeit
Katolikus Közlöny szerkesztője, Magyar Lelkiség szerkesztője, zeneelméleti tanulmányok
Hilfspfarrer, ungarischer Pfarrer, ab 1971 ungarischer Hauptpfarrer in Argentinien, anschließend in Buenos Aires, Argentinien, am Ungarischen Institut der englischen Damen