Toriszka, Königreich Ungarn, derzeit Torysky, Slowakei — 11. August 1855
Sterbedaten:
Eperjes, Österreich-Ungarische Monarchie, derzeit Prešov, Slowakei — 25. September 1914
Konfession:
Griechisch-katholisch
Kirchlicher Status:
diözesan
Diözese / Orden:
Eperjes
Weihegrad:
Priester
Weiterer verwendeter Name:
Hodobay András
Biographische Daten
Seine Eltern waren György Hodobay und Anna Mihalics; er hatte neun Geschwister, darunter den griechisch-katholischen Priester Antal Hodobay. Am 18. Dezember 1878 wurde er zum Priester geweiht. Ab 1900 war er Kanoniker in Eperjes sowie Titularabt von St. Benedikt. Seine Villa in Eperjes wurde auf einer Postkarte abgebildet. Seine Ehefrau war Ilona Mária Rojkovich; das Paar hatte drei Kinder. Seine Frau verstarb 1888. Während seiner Entsendung in die USA kam es zu zahlreichen Auseinandersetzungen mit den dort tätigen ungarischen Seelsorgern. 1904 ernannte ihn Papst Pius X. zum Protonotar. 1906 schlug die ungarische Regierung ihn dem Vatikan als Kandidaten für das Amt eines ungarisch-griechisch-katholischen Bischofs in Amerika vor, doch die Ernennung wurde vom Heiligen Stuhl abgelehnt, und sein Auftrag als Visitator wurde im März 1907 widerrufen. 1907 erhielt er das Mittelkreuz des Franz-Josef-Ordens. Er starb an einem Herzinfarkt; sein Grab befindet sich in Eperjes.
Dienstorte im Heimatland
Von
Bis
Ort i
Aktueller Name, Land i
Kirche / Institution
Funktion
1880
Toriszka, Österreich-Ungarische Monarchie
Torysky, Slowakei
Hilfspfarrer
1881
Eperjes, Österreich-Ungarische Monarchie
Prešov, Slowakei
stellvertretender Schulleiter
1882
1902
Homrogd, Österreich-Ungarische Monarchie
Ungarn
Hilfspfarrer, später Pfarrer, Dekan
1908
1914
Eperjes, Österreich-Ungarische Monarchie
Prešov, Slowakei
Kanoniker, Bischofsvikar, gewählter (aber noch nicht geweiht) Bischof