Győr, Österreich-Ungarische Monarchie, derzeit Ungarn — 29. Juni 1913
Begräbnisort:
Tát, Ungarn
Biographische Daten
Er führte seine Familie auf die Familie Napoleons zurück. Am 29. Juni 1913 wurde er in Győr zum Priester geweiht. Im Jahr 1920 wechselte er infolge des Friedensvertrags von Trianon in die Diözese Székesfehérvár und wurde 1925 in die Diözese Esztergom inkardiniert. Laut der Ausgabe der Zeitung „Est“ vom 8. Dezember 1928 war er Oblate der Benediktiner sowie Leiter der Missionsärztevereinigung, die ein Angebot zum Kauf des Sósfürdő unterbreitete. Er spielte eine wichtige Rolle dabei, dass sich die Steyler Missionare in Budatétény niederließen. Er hielt sich für kurze Zeit in Kanada auf. Da er zahlreiche Missionsreisen unternahm, die er meist mit dem Flugzeug zurücklegte, wurde er auch als „Flugpriester von Saskatchewan“ bezeichnet. Zu seinen Schülern gehörte der damals noch kleine, später berühmte Schauspieler Leslie Nilsen. In der Gemeinde Tát war er Vorsitzender des Schulausschusses und wurde posthum zum Ehrenbürger ernannt (er erhielt den Titel 1997).