József Lenk, mit amerikanischem Namen Joseph Anthony Lenk, war ein römisch-katholischer Priester ungarischer Abstammung der zweiten Generation in der Diözese Fort Wayne und später in der Diözese Fort Wayne–South Bend. Er wurde am 22. September 1912 in Fort Wayne, Indiana, geboren; seine Eltern waren János Lenk und Tekla Stock; er hatte acht Geschwister. Er absolvierte seine Ausbildung in Fort Wayne, anschließend am St. Joseph’s College, am St. Mary’s College in Kentucky und am Mt. St. Mary’s Seminary; später studierte er auch an der Universität Notre Dame. Am 3. Juni 1939 wurde er zum Priester geweiht. Zu Beginn seines priesterlichen Dienstes war er in der Pfarrei St. Lawrence in Muncie tätig, während des Zweiten Weltkriegs war er als katholischer Feldseelsorger der US-Armee bei den Feldzügen in Nordafrika und Italien tätig und beendete seinen Dienst im Rang eines Majors (Oberstleutnant). Nach dem Krieg war er als leitender katholischer Seelsorger im Hines Veterans’ Administration Hospital in Maywood, Illinois, tätig. Für kurze Zeit war er Hilfspfarrer der ungarischen Pfarrei „Our Lady of Hungary“ in South Bend, wo er an der Errichtung des Purple Heart Memorial Tower mitwirkte. 1948 kam er nach Culver als Pfarrer der St. Mary’s of the Lake Church und spielte drei Jahrzehnte lang eine entscheidende Rolle beim Aufbau und der Stärkung der Pfarrei. 1978 trat er in den Ruhestand; später lebte er im Sacred Heart Home in Avilla. Er verstarb am 11. Juli 1993 in Avilla; sein Grab befindet sich auf dem Masonic Cemetery in Culver.
Dienstorte im Ausland
Von
Bis
Ort
Aktueller Name, Land
Kirche / Institution
Funktion
1939
1942
Muncie, IN, USA
St. Lawrence templom
Hilfspfarrer
1942
1945
USA
Kaplan des 383. Infanterieregiments, 96. Infanteriedivision, im Rang eines Majors auf dem pazifischen Kriegsschauplatz, anderen Quellen zufolge auf dem Kriegsschauplatz Nordafrika–Italien
Kaplan des 383. Infanterieregiments, 96. Infanteriedivision, im Rang eines Majors auf dem pazifischen Kriegsschauplatz, anderen Quellen zufolge auf dem Kriegsschauplatz Nordafrika–Italien