Seine Eltern sind Aladár Licskó, Rettungswagenfahrer, und Elvira Kurosi, Krankenschwester. Seine Kindheit verbrachte er in Balassagyarmat in der Salesianer-Pfarrei „St. Johannes Bosco“, zunächst als Messdiener, später als Jugendbetreuer. Er trat der Gemeinschaft „Regnum Marianum“ bei. 1998 legte er in Salgótarján das Abitur ab und erwarb 1999 die Berufsqualifikation als IT-Techniker und Maschinenbautechniker. Sein Theologiestudium absolvierte er in Esztergom. Bereits als Seminarist reiste er nach Kanada, wo er sechs Wochen in Winnipeg verbrachte und Englisch lernte. Sein halbjähriges Diakonatpraktikum absolvierte er in Budapest-Kelenföld in der Pfarrei St. Gellért. Am 18. Juni 2005 wurde er in Esztergom von Kardinal Péter Erdő zum Priester geweiht. 2009 legte er die Meisterprüfung im Kirchenrecht ab, 2010 erwarb er den Lizentiat im Kirchenrecht. Seit 2010 ist er Referendar am Primas- und Erzbischofsgericht. Seit dem 7. Februar 2012 ist er Richter am Erzbischofsgericht Esztergom-Budapest. Seit 2013 ist er Sekretär der „Kanadischen Vereinigung ungarischer Priester“, seit 2012 Vorsitzender der „Communité Catholique Hongroise de Montréal“ und seit 2012 stellvertretender Vorsitzender des Ungarischen Komitees in Montréal. Im Jahr 2020 legte er das Priesteramt nieder und ließ sich in Kanada nieder.
Dienstorte im Heimatland
Von
Bis
Ort i
Aktueller Name, Land i
Kirche / Institution
Funktion
2005
2007
Budapest, Ungarn
Soroksár
Hilfsgeistlicher
2007
2011
Budapest, Ungarn
Magyar Szentek templom
Hilfspfarrer, parallel dazu Studium des Kirchenrechts an der Pázmány-Péter-Universität
2011
2012
Budapest, Ungarn
Budafok-Felsőváros
Pfarrverwalter
Dienstorte im Ausland
Von
Bis
Ort
Aktueller Name, Land
Kirche / Institution
Funktion
2012
2020
Montréal, QC, Kanada
Magyarok Nagyasszonya templom
Pfarrer, Seelsorger der ungarischsprachigen Gemeindemitglieder
Literarische Tätigkeit
Filozófiai jellegű cikkei az Úton c. szemináriumi lapban jelentek meg 2002-2005 között, valamint az Új Ember hetilapban.