Sátoraljaújhely, Österreich-Ungarische Monarchie, derzeit Ungarn — 24. Dezember 1878
Sterbedaten:
Toledo, OH, USA — 28. Juli 1935
Konfession:
Römisch-katholisch
Kirchlicher Status:
diözesan
Diözese / Orden:
Kassa
Weihegrad:
Priester
Priesterweihe:
Kassa, Österreich-Ungarische Monarchie, derzeit Košice, Slowakei — 5. Februar 1903
Begräbnisort:
Calvary Cemetery
Toledo, OH, USA
Biographische Daten
Pater József Marczinkó wurde am 24. Dezember 1878 in Sátoraljaújhely geboren. Sein Vater war József Marczinkó, seine Mutter Júlia Nagy. Am 5. Februar 1903 wurde er in Košice zum Priester geweiht. 1910 kam er mit dem Dampfer „Carpathia“ in die Vereinigten Staaten. Zwischen 1913 und 1915 war er Pfarrer der St.-Stephans-Gemeinde in Youngstown, Ohio (Youngstown e. m.), 1915 übernahm er die Leitung der Pfarrei, und unter seiner Leitung überstand die ungarische Glaubensgemeinschaft den Ersten Weltkrieg, an dessen Ende es zu einer gewissen Rückwanderung kam, wodurch sich die Zahl der zur Pfarrei gehörenden Gläubigen verringerte. Im Jahr 1921 wurden auf seine Initiative hin 23 Autoladungen mit Geschenkpaketen in die alte Heimat geschickt, wofür er mit dem Verdienstkreuz des Roten Kreuzes ausgezeichnet wurde. Zwischen 1925 und 1927 gab er eine Wochenzeitung mit dem Titel „Magyar Szív“ heraus. Die Wirtschaftskrise und andere Umstände hatten die Kirchengemeinde finanziell zerrüttet, doch das Glaubensleben blühte prächtig – vielleicht gerade deshalb. Pater Marczinkó galt als der beste Pfarrer und Prediger der St.-Stephans-Kirche. 1928 meldete er unter der Nummer „United States Patent 1681590“ ein eigenes Patent mit dem Namen „Bowling game board“ (Bowling-Spielbrett) an, das bis heute gültig ist. Sein Aufenthaltsort zwischen 1932 und 1935 ist unbekannt; einige Quellen nennen Toledo, Ohio. Am 28. Juli 1935 starb er in Toledo, Ohio, im St. Vincents Hospital um 5:55 Uhr morgens an den Folgen einer Hirnembolie. Er wurde am 31. Juli beigesetzt. Er ruht auf dem Calvary Cemetery in Toledo, im Bezirk Lucas, im Bundesstaat Ohio, wo auch sein Vorgänger, Rev. Géza Messerschmiedt, begraben liegt.