Nagylomnic, Österreich-Ungarische Monarchie, derzeit Veľká Lomnica, Slowakei — 8. Februar 1885
Sterbedaten:
Northampton. PA, USA — 20. Juli 1950
Konfession:
Römisch-katholisch
Kirchlicher Status:
diözesan
Diözese / Orden:
Kassa → Philadelphia, PA, USA
Weihegrad:
Priester
Priesterweihe:
6. Februar 1909
Begräbnisort:
Our Lady of Hungary Cemetery
Northampton, PA, USA
Weiterer verwendeter Name:
Pepcsik, Percsik, Repchik
Biographische Daten
Pál Repcsik, in amerikanischer Schreibweise Paul Repchik, wurde am 8. Februar 1885 in Nagylomnic in der Region Szepesség als Sohn von Pál Repcsik und Mária Schulcz geboren. Er absolvierte sein Gymnasium in Lőcse und wurde anschließend Schüler am Priesterseminar in Kassa; in einer Namensliste aus jener Zeit wird er bereits 1908 als Priesteramtskandidat in Kassa erwähnt. Am 6. Februar 1909 wurde er zum Priester geweiht. Seine erste Dienststelle war Tőketerebes, wo er als Hilfspfarrer tätig war. Während des Ersten Weltkriegs, ab 1914, leistete er Feldseelsorge. Als Anerkennung für seine Arbeit erhielt er das mit dem Franz-Josef-Band verzierte Seelsorger-Verdienstkreuz; während des Krieges wurde er zweimal (anderen Quellen zufolge fünfmal) verwundet. Nach dem Krieg war er als Hilfspfarrer in Bártfa und anschließend als Pfarrer in Zemplén-Pelej tätig.
1921 kam er an Bord der „Susquehanna“ in die Vereinigten Staaten. Nach einem kurzen Dienst in Northampton wurde er Rektor der ungarisch-katholischen Pfarrei St. Stephan in McAdoo, Pennsylvania. Von dort wurde er im Juni 1923 nach Northampton versetzt, wo er zum vorläufigen Rektor und später zum Pfarrer der ungarischen Pfarrei „Our Lady of Hungary“ ernannt wurde. Er leitete die Gemeinde mehr als siebenundzwanzig Jahre lang, und während seiner Amtszeit erfuhr die Pfarrei zahlreiche Verbesserungen. Er sprach mehrere Sprachen und war einer der langjährigen Seelsorger der ungarischen katholischen Gemeinde in Pennsylvania. Er verstarb am 20. Juli 1950 in Northampton. Er wurde auf dem „Our Lady of Hungary Cemetery“ beigesetzt.