Poprád, Österreich-Ungarische Monarchie, derzeit Poprad, Slowakei — 11. September 1881
Sterbedaten:
White Haven, PA, USA — 20. Juni 1918
Konfession:
Römisch-katholisch
Kirchlicher Status:
diözesan
Diözese / Orden:
Cleveland, OH, USA (1911-ig) → Toledo, OH, USA
Weihegrad:
Priester
Priesterweihe:
Cleveland, OH, USA — 3. Februar 1906
Begräbnisort:
Holy Saviour Cemetery
Betlehem, PA, USA
Weiterer verwendeter Name:
Simkó János; John P. Schimko
Biographische Daten
Pfarrer János Schimkó (in anderen Quellen: János Simkó, John P. Schimko) wurde am 11. September 1881 in Poprad geboren. Sein Theologiestudium absolvierte er am Priesterseminar in Szepeshely. Er kam 1905 in die Vereinigten Staaten, wo er am 3. Februar 1906 von Bischof John Frederick Ignatius Horstmann für den Dienst in der Diözese Cleveland geweiht wurde. Seinen priesterlichen Dienst begann er in Fairport, wo er vom 15. Februar 1906 bis zum 19. September 1908 als Pfarrer tätig war.
Von 1908 bis 1911 war er Pfarrer der St.-Stephans-Gemeinde in Toledo. Seine Ankunft in Toledo fiel in eine Zeit, in der die dortige erste Kirche durch einen Brand zerstört worden war. Seine Hauptaufgabe bestand darin, die Gemeinde zu organisieren und den Bau der neuen Kirche vorzubereiten. Bei der Gründung des Bistums Toledo im Jahr 1910 wurde er diesem angegliedert. Vom 21. Dezember 1911 bis zum 8. Oktober 1913 war er Pfarrer in Passaic. Vom 15. Oktober 1913 bis zu seinem Tod war er Pfarrer der Pfarrei St. Johannes Kapistran in Bethlehem, PA, Pennsylvania. Mit seinem ruhigen, korrekten Auftreten gelang es ihm, die gespaltene Gemeinde wieder zu vereinen (die aus der Region Vend stammenden Ungarn hatten sich aus der Gemeinde ausgegliedert; infolge der Auseinandersetzungen ließ der damalige Bischof die Kirche sogar für eine gewisse Zeit schließen). Ab Anfang 1918 war er bereits schwer krank; zunächst erhielt er einen Hilfspfarrer an seine Seite, ab März übte ein Verwalter die Aufgaben des Pfarrers aus. Am 20. Juni 1918 starb er im Alter von 35 Jahren.