Ein aus Ungarn stammender amerikanischer römisch-katholischer Priester, der zur Diözese Trenton gehört.
Er wurde in Fords im Bundesstaat New Jersey als Sohn von William Siska und Barbara Szecsi (in anderen Quellen: Szechi) geboren. Seine Schwester, Helen Barbara Siska, wurde 1937 in Perth Amboy geboren. Seine Priesterausbildung absolvierte er am St. Charles College in Catonsville, Maryland, und anschließend am St. Mary’s Seminary in Baltimore. Später erwarb er einen Master-Abschluss am Iona College.
Am 11. Juni 1960 wurde er von Bischof George W. Ahr von Trenton in der St. Mary’s Cathedral in Trenton zum Priester geweiht. Nach seiner Weihe war er als Sommeraushilfspfarrer in der Pfarrei Precious Blood in Monmouth Beach tätig und wurde noch im selben Jahr 1960 zum Kaplan der Pfarrei St. Mary’s in Barnegat ernannt. Zu seinen späteren Wirkstätten als Kaplan gehörten die Pfarreien Blessed Sacrament und Ss. Peter and Paul in Trenton, St. Anthony in Hightstown, Corpus Christi in Willingboro, St. James in Woodbridge sowie die Pfarrei St. Anthony in Port Reading. In Woodbridge übernahm er zudem vorübergehend die Aufgaben des Pfarrverwalters. In Port Reading war er ehrenamtliches Mitglied des örtlichen Rettungsdienstes.
1975 wurde er zum Pfarrer der ungarischen St.-Stephans-Pfarrei (St. Stephen’s Church) in Trenton ernannt. Die ungarische Gemeinde leitete er bis 1979. Im gleichen Zeitraum übernahm er auch diözesane Aufgaben: 1975 wurde er Diözesandirektor des Catholic Overseas Aid Fund und spielte während seiner Amtszeit auch eine führende Rolle in der diözesanen Arbeit der Campaign for Human Development sowie der Catholic Relief Services.
1979 wurde er zum Pfarrer der Pfarrei St. Raphael ernannt, die er fast achtzehn Jahre lang, bis Juni 1997, leitete. Neben seiner Tätigkeit in der Pfarrei war er auch als Seelsorger der White Horse Fire Company tätig und stand in Verbindung mit der örtlichen Organisation der Knights of Columbus. Der Schule St. Raphael schenkte er einen bedeutenden Teil seiner eigenen historischen Büchersammlung; die Schulbibliothek wurde später nach ihm benannt. Er wirkte auch bei der Seelsorge in anderen Pfarreien mit, so diente er beispielsweise in der St.-George-Kirche in Titusville als Aushilfspfarrer an den Wochenenden.
Im Juni 1997 trat er aus gesundheitlichen Gründen in den Ruhestand. In der letzten Phase seines Lebens lebte er im Priesterheim „Villa Vianney“ und anschließend im St. Lawrence Rehabilitation Center in Lawrenceville. Dort verstarb er am 2. November 2006 im Alter von 72 Jahren.