Jakabfalva, Österreich-Ungarische Monarchie, derzeit Rumänien — 11. Februar 1891
Sterbedaten:
Parma, OH, USA — 11. Januar 1966
Konfession:
Griechisch-katholisch
Kirchlicher Status:
diözesan
Diözese / Orden:
Pittsburgh, PA, USA
Weihegrad:
Priester
Priesterweihe:
USA — 7. September 1919
Begräbnisort:
Holy Spirit Cemetery
Parma, OH, USA
Biographische Daten
István Gulyássy wurde am 11. Februar 1891 in Jakabfalva geboren. Sein Vater hieß István Gulyássy, seine Mutter Anna Hrebik. Er wurde früh Waise und ging in jungen Jahren in die Vereinigten Staaten. Er absolvierte seine Ausbildung in Pittsburgh und Homestead, wurde anschließend Student am St. Vincent’s College in Beatty, Pennsylvania, und bereitete sich später am St. Mary’s-Seminar in Baltimore auf den Priesterberuf vor. Am 7. September 1919 wurde er in den Vereinigten Staaten zum Priester geweiht.
Als Mitglied der frühen Generation griechisch-katholischer Priester in Amerika war er in der Seelsorge für ruthenische und ungarische Gläubige tätig. Er wirkte für kurze Zeit in Pennsylvania, dann ab 1920 bis zu seinem Tod in Cleveland als Pfarrer an der griechisch-katholischen St.-Johannes-Kirche.
Entsprechend der östlich-katholischen Tradition war er ein verheirateter Priester; seine Frau hieß Gabriella, sie hatten drei Kinder. 1920 erhielt er die amerikanische Staatsbürgerschaft.
Er übernahm sowohl im kirchlichen als auch im kulturellen Bereich eine aktive Rolle: Zusammen mit György Hintz gab er die Zeitschrift „Vozgy“ (Führer) heraus.
Er starb am 11. Januar 1966 in Parma, Ohio; sein Grab befindet sich auf dem Holy Spirit Cemetery.
Dienstorte im Ausland
Von
Bis
Ort
Land
Kirche / Institution
Funktion
1919
1920
Allentown, PA
USA
1919
—
Braddock, PA
USA
1920
1966
Cleveland, OH
USA
Szent János templom
Pfarrer
Literarische Tätigkeit
A Vozsgy (Vezető) c. folyóirat szerkesztője Hintz Györggyel.