Gyula, Königreich Ungarn, derzeit Ungarn — 10. Juni 1934
Sterbedaten:
Fort Garland, CO, USA
Laut anderer Quelle: Alamosa, CO, USA
Konfession:
Römisch-katholisch
Kirchlicher Status:
ordensgebunden
Diözese / Orden:
ciszterciek (Ordo Cisterciensis)
Weihegrad:
Priester
Eintritt ins Ordensleben:
15. Februar 1953
Erste (zeitliche) Gelübde:
30. Juni 1954
Ewige Gelübde:
Casamari, Italien — 1. Januar 1960
Priesterweihe:
Innsbruck, Österreich — 26. Juni 1960
Biographische Daten
Seine Eltern waren Oberleutnant Andor Mensáros aus Nagykerek und Ilona Angyal aus Sikabony. Sein Cousin war der Schauspieler László Mensáros. Seine Gymnasialausbildung begann er in Pécs am „Nagy Lajos“-Gymnasium des Zisterzienserordens (1.–5. Klasse), setzte sie an der Theologischen Vorbereitungsschule in Zirc fort (6. Klasse) und schloss sie am Benediktiner-Gymnasium in Pannonhalma ab. Am 15. Februar 1953 trat er heimlich in den Orden ein, sein erstes Gelübde legte er am 30. Juni 1954 ab. Von 1953 bis 1956 war er Musiklehrer in Budapest. 1956 verließ er das Land. Von 1956 bis 1963 studierte er Theologie in Rom am Pontificio Ateneo Sant’Anselmo, wo er zum Doktor der Theologie promovierte. Am 1. Januar 1960 legte er in der Abtei Casamari in Italien seine ewigen Gelübde ab. Am 26. Juni 1960 wurde er in Innsbruck zum Priester geweiht. 1963 zog er in die USA. 1967 promovierte er in Musikwissenschaft, 1970 in Geisteswissenschaften und erwarb an der Southern Methodist University einen Master-Abschluss in Spanisch. 1983 trat er aus dem Orden aus und schloss am 1. Juni desselben Jahres in Dallas, Texas, eine standesamtliche Ehe mit Karen A. Chenault. Seine Asche wurde in der Nähe seines Wohnortes im Forbes Park in Colorado und auf dem nahegelegenen Blanca Peak verstreut.
Dienstorte im Ausland
Von
Bis
Ort
Aktueller Name, Land
Kirche / Institution
Funktion
1963
1983
Dallas, TX, USA
Studierender (1963–1965), Gymnasiallehrer
Literarische Tätigkeit
L’Abbé de Rancé et la Règle Bénédictine. In. Analecta Cisterciensia 22 (1966), 161–217.